Samstag, 18.08.2018
Deutschlandweite Auftaktveranstaltung der Mini-Meisterschaften in Langenburg PDF Drucken E-Mail
Allgemein
Montag, den 26. September 2016 um 21:40 Uhr

Ergebnisse

Jungen (Jahrgang 2004 – 2005): 1. Bastian Vahrenhorst, 2. Jonas Küstner, 3. Dennis Schunk,

Jungen (Jahrgang 2006 – 2007): 1. Metin Cakmak, 2. Janne Kuhr, 3. Tim Bühler, 4. Sebastian Class, 5. Elias Göller, 6. Luca D`Elia

Jungen (2008 – 2010): 1. Raphael Volkert, 2.Nico Stephan, 3. Linus Göller, 4. Nils Blank,  5. Fabio D`Elia,  6. Hendrik Nimrichter,  7. Robin Dietrich, 8.  Moritz Zobel,  9. David Zjonka, 10. Niclas Kollmar, 11. Micha Class,

Mädchen (2006 – 2007): 1. Lara Nübel, 2. Jule Hambrecht, 3. Alina Kraft, 4. Jule Dollmann, 5. Alessia Bareiß, 6. Kara Knöller, 7. Jule Milz, 8. Elena Scholl, 9.Mia Weidner, 10. Madlen Küstner

Mädchen (2008 – 2010): 1. Clara Weidner, 2. Johanna Volkert, 3. Samira Müller, 4. Lilli Pauline Franz,  5. Rosi Bühler, 6. Sarah Kraft, 7. Karolin Küstner, 8. Lucy Gadisa

Langenburg
Zum bundesweiten Auftakt der Tischtennis-Minimeisterschaften  kam mit Peter Müller vom DTTB hoher Besuch in die Stadthalle Langenburg.

Stolz ist der Bezirksvorsitzende Gerhard Rehmann, diese Leuchtturm-Veranstaltung erstmals in Hohenlohe durchführen zu dürfen. „In diesem Jahr findet zudem zum vierten Mal hintereinander das Verbandsfinale in unserem Bezirk statt“, freut er sich über die Anerkennung der Arbeit im Tischtennis-Bezirk. „Die Minimeisterschaften sind eine gute Möglichkeit, Kinder für den Tischtennis-Sport zu begeistern.“  Für Organisation und Durchführung ist neben dem Breitensportbeauftragten des Bezirks, Ralf Tannebaum, auch noch Toni Celerino, Abteilungsleiter des FC Langenburg, zuständig. Er hat sich auch für die Durchführung der Veranstaltung beworben. „Wir haben einen wahren Boom in Langenburg mit über 50 Kindern.“

Peter Müller ist Ressortleiter „Breitensport“ beim Deutschen Tischtennisbund und ist extra für diese Veranstaltung angereist, die Auftakt für 1400 bundesweite Ortsentscheide mit rund 25000 Kindern  bis zwölf Jahre ist.  „Die Langenburger konnten alle Voraussetzungen erfüllen und haben zudem als erste ihre Bewerbung abgegeben“, erklärt er und ist begeistert von der Umsetzung durch den Verein. „Einen Showkampf gibt es normalerweise nur beim Bundesfinale.“ Inzwischen ist es die 34. Auflage der größten Wettbewerbs im Deutschen Sport. Zukünftig soll es auch Angebote für Senioren geben, „eine ganz wichtige neue Zielgruppe.“ Denn Tischtennis könne man bis ins hohe Alter noch spielen. Und die Mitgliederzahlen stagnieren momentan, sind sogar eher leicht rückläufig. „Ein Boom hat mit der Tischtennis-WM in Deutschland begonnen und durch die Erfolge unserer Topspieler können wir immer noch punkten“, so Müller. „Und wenn ich sehe, mit wieviel Spaß die Kinder heute bei der Sache sind, sehe ich positiv in die Zukunft.“

Neele Scholz steht schon ganz nervös im Zuschauerbereich und beobachtet die Vorrunde der rund 40 Jungen und Mädchen, die um den Sprung in die nächste Runde beim Ortsentscheid des FC Langenburg kämpfen. Die Langenburgerin war vor zwei Jahren noch selbst bei den Minimeisterschaften an der Platte und hat sich dort bis zum Bundesfinale durchgekämpft, wo sie am Ende mit einem sensationellen dritten Platz auf dem Siegertreppchen stand.

Zum Tischtennis ist Neele über einen Aufruf im Amtsblatt zum Schnuppertraining beim FC Langenburg gekommen. „Ich hatte damals noch kein Hobby und habe es einfach mal ausprobiert“, hat die inzwischen Zwölfjährige schnell Spaß an dem Sport gefunden. Inzwischen ist die Angriffsspielerin auf Nummer eins bei der Mädchenmannschaft des FC und hat dort noch kein Spiel verloren. „Wir wollen aufsteigen“, gibt das selbstbewusste Mädchen als Ziel aus. Wie es später in ihrer sportlichen Karriere weitergehen wird, wisse sie noch nicht. „Das lasse ich erst einmal auf mich zukommen.“

Gleich beginnt Neeles großer Auftritt, in einem Showkampf tritt sie gegen Lea Tannebaum vom TSV Vellberg , vom TSV Sulzdorf gewechselt, an, die sich ein Jahr davor ebenfalls für das Bundesfinale qualifiziert hat und dort auf einen hervorragenden siebten Platz gekommen war. Beim Verbandsfinale in Gaildorf haben die beiden schon einmal bei einem Show-Match ihr Können gezeigt, aber diesmal dürfen sie in der proppenvollen Langenburger Halle sogar im Doppel mit Oberligaspieler Peng Gao (TTC Gnadental) und Bundesligaspielerin Yvonne Kaiser vom TTV Hövelhof an die Platte. Und die Nachwuchsspielerinnen zeigen ihr riesiges Potenzial und können gut mithalten.

Eine knappe 7:9-Niederlage hat Peng Gao beim starken Aufsteiger TTV Ettlingen zum Oberliga-Saisonauftakt am Vortag kassiert. „Wir wollen am Ende einen guten Mittelfeldplatz erreichen“, gibt der 37-Jährige ?als Saisonziel aus. Mit seinem Sohn, der in Langenburg auch schon sein Talent an der Platte zeigt, und seiner Tochter, ist er nach Langenburg gekommen. Gao weiß, auf was es bei einem Showkampf ankommt, öfters hatte er in der Vergangenheit schon solche Auftritte vor großem Publikum. „Die Zuschauer sehen es vor allem gerne, wenn ich mit meiner Ballonabwehr gegen Schmetterbälle spiele“, erklärt der gebürtige Chinese, der nun schon seit 18 Jahren beim TTC Gnadental spielt.

Auf der anderen Seite der Platte steht beim Showkampf übrigens mit Yvonne Kaiser eine echte Bundesligaspielerin. Die dritte der deutschen Jugendmeisterschaften studiert in Nürnberg und hat Gao vor Kurzem beim Trainingslager in Gaildorf kennengelernt. Sofort war die 25-Jährige bereit, bei diesem Showkampf mitzumachen. Nur kurz spricht sie sich mit Gao ab, „wir machen viel spontan.“ Mit einem launigen Auftritt wollen die beiden die Nachwuchstalente motivieren, beim Tischtennis-Sport zu bleiben. Und dies scheint ihnen gelungen. Mit staunenden Blicken verfolgen die Kinder das Gezeigte und lautstarker Szenenapplaus war den Tischtenniskönnern sicher. vonRALF MANGOLD

Anlagen:
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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 28. September 2016 um 11:07 Uhr